Megara (Meg) Kostüm für Tanzaufführung

Hercules Charakterführer

Megara (Meg)

Megara hat ihre Seele an Hades verkauft, um ihren Freund zu retten, der sie dann sofort für eine andere verliess. Jetzt arbeitet sie für den Gott des Todes und vertraut absolut niemandem. Sie ist sarkastisch, zynisch und hat grosse Angst, wieder verletzt zu werden. Als Hercules ihre Mauern durchschmilzt, wehrt sie sich mit aller Kraft.

Persönlichkeit für den Tanz

Meg bewegt sich wie jemand, der ständig Mauern hochzieht. Ihre Arme verschränken sich, ihre Hüften verlagern sich, ihre Schultern drehen sich weg. Sie ist eckig und verschlossen. Wenn sie sich anlehnt, dann an etwas Festes. Wenn sie geht, führen ihre Hüften und ihr Oberkörper zieht sich zurück, als wolle sie sagen, dass sie gar nicht dorthin geht. Sie ist attraktiv und weiss es, aber sie nutzt es als Rüstung, nicht als Einladung. In I Won't Say I'm in Love beginnen die Mauern zu bröckeln. Sie greift, sie wird weicher, sie ertappt sich und zieht sich zurück. Das Tauziehen zwischen Sich-Öffnen und Zumachen ist die gesamte Darstellung.

Das Kostüm

Oberteil

Ein lilafarbenes oder pflaumenfarbenes griechisches Kleid, das sich asymmetrisch wickelt und drapiert, mit einer freien Schulter. Der Stoff sollte fliessen, aber die Silhouette sollte scharf und kontrolliert bleiben. Das Kleid suggeriert jemanden, der genau weiss, wie sie aussieht, und beschlossen hat, es zu nutzen. Ein Goldgürtel an der Taille fasst den Look zusammen und gibt ihr etwas zum Greifen, wenn sie die Arme verschränkt.

Unterteil

Das Kleid fällt bis zur Wadenmitte oder Knöchellänge mit einem Schlitz im Rock für Bewegung. Der Schlitz ist praktisch, passt aber auch zur Figur: Meg hält sich immer einen Ausgang offen. Darunter hautfarbene Tanzshorts für die Contemporary- und Jazz-Choreografie in I Won't Say I'm in Love. Der Rock sollte sich bei ihrem hüftgeführten Gang bewegen und bei Drehungen schwingen.

Accessoires

Goldene Ohrringe und ein einfacher goldener Armreif an einem Handgelenk. Der Schmuck ist minimal und elegant, nicht auffällig. Meg bemüht sich nicht so sehr. Ein lila oder pflaumenfarbenes Band im Haar, passend zum Kleid.

Schuhe

Lilafarbene oder pflaumenfarbene Charakterschuhe oder Riemchensandalen mit einem kleinen Absatz. Die Schuhe müssen die scharfe, gewichtete Jazz-Bewegung in I Won't Say I'm in Love ermöglichen, ohne ihre Fähigkeit für Drehungen und Bodenarbeit zu beeinträchtigen. Wenn Absätze für die Choreografie nicht praktisch sind, sind lila Jazzschuhe eine saubere Alternative.

Frisur

Haar in einem hohen Pferdeschwanz mit lila Band, so positioniert, dass der Pferdeschwanz bei Drehungen schwingt. Der Stil ist ordentlich und bewusst streng, straff nach hinten gezogen, passend zu ihrer verschlossenen Persönlichkeit. Im Moment, in dem sie sich für Hercules opfert, kann der Pferdeschwanz sich lösen und ins Gesicht fallen, ein physischer Marker dafür, dass die Mauern endlich fallen.

Besondere Details

Die asymmetrische Schulter ist das Schlüssel-Designelement von Megs Kostüm. Die freie Schulter und der drapierte Stoff sollten aus der Entfernung sofort erkennbar sein. Wenn das Kleid massgeschneidert oder angepasst wird, halten Sie die Silhouette sauber und die Farbe tief. Ein blasses oder ausgewaschenes Lila wirkt müde und besiegt statt scharf und verschlossen. Verwenden Sie ein sattes, kräftiges Pflaumenrot.

Bewegungstipps

  • I Won't Say I'm in Love ist das zentrale Solo und ein ständiger Kampf zwischen zwei Impulsen. Meg greift nach Liebe und zieht sich sofort zurück. Sie wird weich und klappt dann wieder zu. Jede Musikphrase sollte beide Richtungen eingebaut haben. Ein lyrischer Arm, der sich voll ausstreckt und dann zurückfaltet. Eine Drehung, die sich dem Publikum öffnet und dann von ihm abwendet. Die Musen stossen sie physisch zu ihren Gefühlen, während sie physisch widersteht. Die Choreografie ist ein Tauziehen ohne klaren Sieger bis zum letzten Ton.
  • Der sarkastische Gang ist Megs Markenzeichen und muss geprobt werden, bis er völlig natürlich ist. Eine Hüfte führt bei jedem Schritt, die gegenüberliegende Schulter zieht leicht zurück. Arme verschränkt, Kopf in leichtem Winkel geneigt, der sagt, dass sie das schon gehört hat und nicht beeindruckt ist. Der Gang sollte mit Absicht über die Bühne wandern, selbst wenn sie nirgendwo Bestimmtes hingeht.
  • Die Rettungsszene sollte komplett gegen den Typ gespielt werden. Wenn Hercules sie rettet, sollte Meg genervt statt dankbar aussehen. Sie brauchte keine Rettung. Sie hatte einen Plan. Die Choreografie sollte ihr schnelle, effiziente Bewegungen geben, die sagen, dass sie die Lage im Griff hat, gefolgt vom widerwilligen Eingeständnis, dass ihr geholfen wurde. Machen Sie sie nie passiv. Selbst wenn sie gerettet wird, ist Meg aktiv dagegen.
  • Der Moment, in dem Meg sich für Hercules opfert, ist das einzige Mal in der Show, in dem die Mauern komplett fallen. Die scharfe, eckige, verschlossene Bewegung ihres gesamten Figurenbogens sollte sich zum ersten Mal in reine offene Contemporary-Bewegung auflösen. Arme, die immer verschränkt waren, strecken sich nun voll aus. Ein Körper, der sich immer von Menschen wegdrehte, wendet sich nun nach vorn. Der Kontrast zwischen diesem Moment und jeder anderen Meg-Szene ist, wo die emotionale Wirkung liegt.

Altersempfehlungen

Am besten für 13-18 Jahre. Meg braucht Attitüde, Schlagfertigkeit und starke Contemporary- und Jazz-Technik. Die Rolle erfordert eine Darstellerin, die Sarkasmus körperlich vermitteln kann, nicht nur im Gesicht, und die sich mit dem hüftgeführten Bewegungsstil wohlfühlt, ohne dass er erzwungen wirkt. Besetzen Sie jemanden, der auf natürliche Weise Aufmerksamkeit auf sich zieht. Eine Tänzerin, die zu eifrig gefallen will, wird die Figur nicht treffen.

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